Hauswasserpumpen

Hauswasserwerke & Hauswasserpumpen aus Edelstahl – automatische Hauswasserversorgung

Ein Hauswasserwerk versorgt Haus, Garten und Werkstatt automatisch mit Druckwasser, sobald Sie einen Wasserhahn öffnen. Es nutzt kostenloses Wasser aus Brunnen, Zisterne oder Regenwassertank für Bewässerung, WC-Spülung, Waschmaschine oder Reinigung und senkt so Ihre Wasserkosten. Bei uns finden Sie Hauswasserwerke und Hauswasserpumpen aus Edelstahl für 230 V sowie 12 V und 24 V – vom kompakten Gartengerät bis zum vollautomatischen Lowara-Hauswasserwerk.

Als Fachhändler für Pumpentechnik beraten wir Sie persönlich bei der Auslegung Ihrer Hauswasserversorgung – von der Brunnenpumpe bis zum passenden Zubehör.

Hauswasserpumpe oder Hauswasserwerk?

Die Hauswasserpumpe ist die Pumpe selbst – meist eine selbstansaugende Jetpumpe, die Wasser bis ca. 7–8 m ansaugt und mit Druck fördert. Zum Hauswasserwerk wird sie erst mit Druckschalter und Druckbehälter: Dann läuft die Pumpe automatisch an, sobald Wasser entnommen wird. Mit elektronischer Steuerung statt Kessel spricht man vom Hauswasserautomaten. Einzelne Hauswasserpumpen eignen sich zum Umpumpen, für manuelles Bewässern oder als Ersatzpumpe.

So funktioniert ein Hauswasserwerk

  • Selbstansaugende Pumpe – meist eine Jet- oder mehrstufige Kreiselpumpe, die das Wasser bis ca. 8 m ansaugt
  • Druckschalter – schaltet die Pumpe bei Druckabfall ein und bei Erreichen des Ausschaltdrucks aus
  • Druckbehälter – speichert Wasser unter Druck und reduziert die Pumpenstarts
  • Manometer und Rückschlagventil – zeigen den Druck an und halten die Leitung gefüllt

Beim Hauswasserautomaten übernimmt eine elektronische Steuerung die Aufgabe von Druckschalter und Kessel.

Unser Sortiment rund um das Hauswasserwerk

Hauswasserwerke & Pumpen

  • Hauswasserautomaten – Pumpe mit elektronischer Durchflusssteuerung – kompakt, ohne Druckkessel, mit Trockenlaufschutz.
  • Hauswasserwerk 12 V / 24 V – Gleichstrom-Hauswasserwerke für Solar-, Insel- und Mobilanlagen.
  • Mehrstufige Pumpen – Mehrere Laufräder in Reihe – hoher Druck bei gleichmäßiger Fördermenge.
  • Druckerhöhungsanlagen – Booster-Pumpen und Anlagen, wenn der vorhandene Wasserdruck nicht ausreicht.

Brunnen & Wasserqualität

Zubehör

Hauswasserwerk, Hauswasserautomat, Hauswasserpumpe oder Druckerhöhung?

System Aufbau Ideal für
Hauswasserwerk Pumpe + Druckschalter + Druckbehälter Brauchwasser im Haus, viele kleine Entnahmen
Hauswasserautomat Pumpe + elektronische Steuerung, ohne Kessel Garten, Bewässerung, wenig Platz
Hauswasserpumpe Pumpe ohne Automatik Umpumpen, manuelles Bewässern, Eigenbau
Druckerhöhungsanlage Pumpe erhöht vorhandenen Vordruck zu niedriger Leitungsdruck, Obergeschosse

Kaufberatung: das richtige Hauswasserwerk finden

1. Wasserquelle und Saughöhe

Hauswasserwerke saugen praktisch bis ca. 7–8 m. Entscheidend ist der Wasserspiegel beim Pumpen, nicht die Brunnentiefe. Liegt er tiefer, kombinieren Sie eine Tiefbrunnenpumpe mit Druckbehälter und Steuerung. Für Zisternen sind auch Tauchpumpen mit Druckschalter eine Option.

2. Fördermenge und Druck

Für Garten und einzelne Zapfstellen genügen oft 3.000–4.000 l/h bei 3–4 bar. Rechnen Sie Höhenunterschiede mit ein (10 m ≈ 1 bar). Für mehrere gleichzeitige Verbraucher sind mehrstufige Pumpen die bessere Wahl.

3. Werkstoff und Qualität

Edelstahl-Pumpengehäuse sind korrosionsbeständig, langlebig und für Brunnenwasser erste Wahl. Enthält Ihr Wasser Sand, Eisen oder Mangan, planen Sie eine Wasseraufbereitung ein.

4. Stromversorgung

230 V für Haus und Garten, 12 V und 24 V für Gartenhaus, Solaranlage, Boot und Wohnmobil.

5. Installation und Schutz

Verwenden Sie einen vakuumfesten Saugschlauch mit Fußventil und planen Sie einen Trockenlaufschutz ein, wenn der Wasserstand schwankt. Stellen Sie den Vordruck des Druckbehälters auf ca. 0,2–0,3 bar unter den Einschaltdruck ein.

Hauswasserwerk aus Edelstahl

Ein Hauswasserwerk aus Edelstahl ist die langlebige Wahl für Brunnen- und Regenwasser: Pumpengehäuse und Welle aus Edelstahl rosten nicht, sind hygienisch und bleiben auch bei aggressivem oder eisenhaltigem Wasser über Jahre dicht. Nahezu alle Hauswasserwerke und Hauswasserpumpen in unserem Sortiment sind in Edelstahl ausgeführt – für 230 V etwa das Jet-Hauswasserwerk Lowara Jet 100/E INOX, für Gleichstrom das Hauswasserwerk 12 Volt Edelstahl, die J-INOX 12 V oder die mehrstufige MG-INOX 24 V. Wer eine selbstansaugende Hauswasserpumpe ohne Automatik sucht, findet weitere Modelle bei den selbstansaugenden Pumpen.

Lowara Hauswasserwerke

Als Fachhändler führen wir vollautomatische Lowara Hauswasserwerke (Xylem), darunter das Lowara BGM 11, die Jet-Kreiselpumpe BGM 5 und die Hauswasserpumpe Jet 100/E INOX. Passende Lowara Hauswasserwerk Ersatzteile wie Druckschalter, Druckbehälter oder Gleitringdichtungen finden Sie in unserem Ersatzteil-Bereich – nicht gelistete Teile besorgen wir auf Anfrage anhand der Typbezeichnung Ihrer Pumpe.

Wichtig: Brunnenwasser und Trinkwassernetz trennen

Eine Anlage mit Brunnen- oder Regenwasser darf nach DIN EN 1717 nicht mit dem Trinkwassernetz verbunden werden. Eine Nachspeisung ist nur über einen freien Auslauf zulässig. Eigenwasserversorgungen im Haushalt sind dem Gesundheitsamt anzuzeigen.

Häufige Fragen zum Hauswasserwerk

Was ist ein Hauswasserwerk?

Ein Hauswasserwerk ist eine anschlussfertige Einheit aus selbstansaugender Pumpe, Druckschalter, Druckbehälter und Manometer. Es versorgt Haus und Garten automatisch mit Druckwasser aus Brunnen, Zisterne oder Regenwassertank.

Wie tief kann ein Hauswasserwerk ansaugen?

Praktisch bis etwa 7–8 m Höhenunterschied zwischen Wasserspiegel und Pumpe. Bei tieferem Wasserspiegel wird eine Tiefbrunnenpumpe mit Druckbehälter und Steuerung eingesetzt.

Welche Leistung braucht mein Hauswasserwerk?

Für Garten und einzelne Zapfstellen reichen meist 3.000–4.000 l/h bei 3–4 bar. Für die Brauchwasserversorgung eines Hauses mit mehreren gleichzeitigen Verbrauchern sind leistungsstärkere, oft mehrstufige Pumpen sinnvoll.

Hauswasserwerk oder Hauswasserautomat – was ist besser?

Das Hauswasserwerk mit Druckbehälter puffert kleine Entnahmen und schaltet seltener. Der Hauswasserautomat ist kompakter, hält den Druck konstanter und braucht keinen Kessel. Für Haus mit vielen Kleinentnahmen empfehlen wir das Hauswasserwerk, für Garten und Bewässerung oft den Automaten.

Was ist der Unterschied zwischen Hauswasserpumpe und Hauswasserwerk?

Die Hauswasserpumpe fördert Wasser, muss aber von Hand geschaltet werden. Das Hauswasserwerk kombiniert die Pumpe mit Druckschalter und Druckbehälter und startet automatisch, sobald ein Hahn geöffnet wird.

Warum schaltet mein Hauswasserwerk ständig?

Meist ist der Vordruck im Druckbehälter zu niedrig oder die Membran defekt. Auch eine undichte Leitung oder ein tropfender Hahn kann die Ursache sein.

Fach Beratung zum Hauswasserwerk: Nennen Sie uns Wasserquelle, Saughöhe, Anzahl der Zapfstellen und gewünschten Druck – wir empfehlen die passende Anlage.
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Kaufberatung Hauswasserwerk & Hauswasserpumpen

Ein Hauswasserwerk versorgt Haus und Garten automatisch mit Druckwasser: Pumpe, Druckschalter und Druckbehälter arbeiten zusammen, die Pumpe schaltet nur bei Bedarf ein. Bei uns finden Sie Hauswasserpumpen und komplette Hauswasserwerke – klassisch, als Hauswasserautomat sowie in Edelstahl- und 12/24-Volt-Ausführung für mobile Anwendungen (Camping, Wohnmobil, Boot).

Die Wahl der richtigen Pumpe hängt von drei Faktoren ab: der Wasserquelle (Zisterne, Brunnen, Regentonne oder Trinkwassernetz), der benötigten Fördermenge und dem Förderdruck sowie der verfügbaren Stromversorgung. Für den Hausgebrauch reichen meist Modelle mit 3–4 bar Druck und 2.500–4.000 l/h Förderleistung; bei mehreren Zapfstellen gleichzeitig oder mehrstöckigen Gebäuden empfiehlt sich ein größerer Druckbehälter (ab 24 l) und eine leistungsstärkere Pumpe.

Was ist der Unterschied zwischen Hauswasserwerk und Hauswasserautomat?
Ein Hauswasserwerk arbeitet mit Druckbehälter und Druckschalter und schaltet seltener – schonend für die Pumpe und langlebiger im Dauerbetrieb. Ein Hauswasserautomat schaltet elektronisch bei jeder Wasserentnahme ein, ist kompakter und benötigt keinen großen Druckkessel, eignet sich also besser bei wenig Platz.
Welche Pumpe eignet sich für Brunnen und Zisterne?
Selbstansaugende Kreisel- oder Jetpumpen fördern aus bis zu ca. 8 m Tiefe; für tiefere Brunnen oder Zisternen sind Tauchdruckpumpen die richtige Wahl. Wichtig sind Ansaughöhe, Förderdruck und ein Trockenlaufschutz, der die Pumpe bei Wassermangel automatisch abschaltet.
Wie viel Druck und Förderleistung braucht ein Hauswasserwerk?
Für die normale Hausversorgung sind 3 bis 4 bar üblich. Der Druckschalter regelt Ein- und Ausschaltpunkt; für obere Stockwerke sollte man je 10 m Förderhöhe rund 1 bar zusätzlich einplanen. Bei zwei bis drei gleichzeitigen Zapfstellen empfiehlt sich eine Förderleistung ab 3.500 l/h.
Hauswasserwerk in Edelstahl oder Kunststoff – was ist besser?
Edelstahl-Hauswasserwerke sind korrosionsbeständiger, langlebiger und besser für den Dauerbetrieb sowie für aggressiveres Brunnenwasser geeignet. Kunststoffgehäuse sind leichter und meist günstiger, für den gelegentlichen Gartenbetrieb völlig ausreichend.
Wie installiere und warte ich ein Hauswasserwerk richtig?
Die Pumpe sollte frostfrei, möglichst nah an der Wasserquelle und gut zugänglich für Wartung aufgestellt werden. Regelmäßig prüfen: Vordruck im Druckkessel (ca. 1,5 bar bei leerem Kessel), Dichtigkeit der Saugleitung und Sauberkeit des Ansaugfilters. So verlängert sich die Lebensdauer der Pumpe deutlich.
12-Volt- oder 230-Volt-Hauswasserwerk – wofür welches?
230-Volt-Hauswasserwerke sind Standard für die feste Installation im Haus oder Garten. 12/24-Volt-Ausführungen eignen sich für mobile Anwendungen ohne Netzanschluss – etwa Wohnmobil, Boot oder Gartenhaus mit Solarversorgung.